Auf der Suche nach der Vergangenheit

In Stevns Klint gibt es Fossilien aus Jahrmillionen - ja, eigentlich besteht die gesamte Klippe aus Fossilien: Skelette und winzige Schalenteile von Algen und Moostierchen, die starben und auf dem Grund des Kreidemeeres endeten.

Regeln für das Sammeln von Fossilien

Bei Stevns Klint gibt es jede Menge Fossilien - und nur drei Regeln, die Sie beachten müssen:

  • Graben Sie niemals in der Klippe, nur in abgestürzten Blöcken. Gleiches gilt für die Abbrüche, bei denen Sie ebenfalls nicht am Boden graben dürfen.
  • Kratzen Sie nicht am Fischlehm.
  • Bei Højerup dürfen Sie kein Werkzeug verwenden, sondern nur das einsammeln, was Sie lose am Strand finden.

Wenn Sie heruntergefallene Blöcke oder Stücke von Kreide und Kalk finden, können Sie diese mit nach Hause nehmen und untersuchen.

Fossilien

Fossilien sind Überreste von Tieren und Pflanzen. Einige von ihnen sind versteinert, aber nicht alle und vor allem nicht bei Stevns Klint, wo sie oft aus Kreide oder Kalk bestehen. Eine Versteinerung ist also ein Fossil, während ein Fossil nicht unbedingt eine Versteinerung sein muss.

Bei Stevns Klint wurden bereits einzigartige Fossilien gefunden. Mehrere von Ihnen wurden zu Objekten von großem wissenschaftlichen und naturhistorischen Wert (danekræ) erklärt. Die typischen, hier gefundenen Fossilien sind Belemniten sowie verschiedene Seeigel und Korallen - aber man kann auch Haifischzähne finden sowie Zähne oder Teile von Mosasauriern.

Auf der Website Kalklandet können Sie den Namen Ihres gefundenen Fossils nachschlagen.

 

Die Schichten in der Klippe

Der untere Teil von Stevns Klint besteht aus Kreide vom Ende der Kreidezeit.

Über der Kreide liegt die dünne Schicht „Fischlehm“, die die K/T-Grenze markiert, d. h. die Zeit zwischen Kreidezeit und Tertiär. In dieser Schicht gibt es Spuren des Massensterbens, der vor 66 Millionen Jahren stattgefunden hat.

Der obere Teil der Klippe besteht aus hartem Kalk, an vielen Stellen mit gebogenen Feuersteinbändern.